đŸ‘‰đŸ» die 3 schlimmsten Fehler auf Deiner #Webseite. Wenn Du die noch nicht kennst, dann lies bitte weiter.

Jede und jeder von uns, die geschÀftlich unterwegs sind, haben eine Webseite. Die gehört praktisch zum guten Ton. Und doch sind es die meisten Seiten gar nicht. Ich meine guter Ton.

đŸ‘‰đŸ» Hart gesagt, sind die meisten Webseiten unaufrichtig, ĂŒbergriffig und illegal. Ich will erklĂ€ren, warum.

1. Fehler: Die Seite ist unehrlich. Vielleicht etwas hart, aber sie verstĂ¶ĂŸt gegen den Grundsatz von Treu und Glauben. Was wir zuerst auf praktisch jeder Seite sehen, ist ein #Cookie-Banner/Popup/Whatsoever. Hier wird um unsere Zustimmung gerungen, allen möglichen Dingen zuzustimmen. Lassen wir dieses Ding, welches so manchen Grund zum Lamento liefern wĂŒrde, erstmal außen vor. Denn noch bevor die arme BesucherIn sich darĂŒber genervt zeigt, lĂ€dt die Webseite im Hintergrund allerlei Dinge, fĂŒr die es noch gar keine Zustimmung gegeben hat. Das Cookie-Banner heißt deshalb offiziell Consent-Tool, weil es nicht nur um Cookies geht sondern um zahlreiche Verarbeitungen, angefangen von #GoogleAnalytics, ĂŒber Webfonts, Nutzung von CDNs usw., die meistenteils selbst zustimmungspflichtig sind. Die Crux, nach eigenen Recherchen unterbinden das die wenigsten Consent-Tools korrekt, machen also ihren Job nicht. Wer sich als Webseitenbetreiber daher blind auf die Versprechen verlĂ€sst, verar
 wahlweise sich selbst oder seine BesucherInnen oder beide.
Die Webseite ist unehrlich, weil sie etwas anderes suggeriert als sie im Hintergrund tut.

Unaufrichtig ist aber auch, wenn die Datenschutzhinweise auf der Webseite nicht alle Tools auffĂŒhren, die tatsĂ€chlich auf der Webseite eingesetzt werden. Manche Hinweise sind so kompliziert geschrieben, dass man nach dem dritten Absatz selbst als DatenschĂŒtzer aufgeben möchte (und wir sind gewiss abgehĂ€rtet 😬)

2. Fehler: Die Seite ist ĂŒbergriffig. Sie nutzt zahlreiche Tools, die meine Daten ungefragt weiterleiten, auswerten und kapitalisieren, ohne dass ich dem zugestimmt hĂ€tte. Daneben werden Cookies und andere Daten auf meinem Rechner platziert, zu denen ich keine oder nur ungenĂŒgende Informationen erhalte.
Viele Webseiten haben solche Angst vor den Verlust von Insights, dass sie mich lieber in die Annahme ihrer Bedingungen nudgen als mit mir offen ĂŒber ihre Interessen zu sprechen. Im Regelfall stellen die Webseiten die BedĂŒrfnisse der BetreiberInnen ĂŒber die der BesucherInnen. Und das sollte so nicht sein. Auch nach der #DSGVO nicht.

3. Fehler: Viele der eingebundenen Werkzeuge stammen aus US-amerikanischen Softwareschmieden. FĂŒr die meisten Tools sind aber weder angemessene VertrĂ€ge geschlossen noch die Auswirkungen eines Transfers der Daten in #Drittstaaten untersucht worden. Warum ich das mit den VertrĂ€gen weiß? Weil viele der Anbieter diese gar nicht oder nicht adĂ€quat anbieten.

Die meisten der von mir besuchten Webseiten fallen bei einem DSGVO-Check durch. Nicht #legal! Punkt.