Hallo! Mein Name ist Marc Dauenhauer. Ich bin Datenschutzbeauftragter und IT-Architekt. Sie befinden sich hier auf einem Blog, auf dem ich über Themen der Digitalisierung im weitesten Sinne berichte. Wenn Sie meine Dienstleistungen als Datenschutz-Experte oder IT-Spezialist suchen, klicken Sie bitte hier!

Nutzt Du das BCC-Adressfeld bei E-Mails?

Vor einigen Jahren bekam ich mal eine Pressemitteilung von einem börsennotierten Unternehmen per E-Mail. Die war großartig. Ich bekam gleichzeitig das Who-is-Who des deutschen Wirtschaftsjournalismus mitgeliefert. Ich bin einfach zu lieb, um aus so einer Panne ernsthaft Kapital zu schlagen, aber kurz hat es mich in den Fingern gejuckt. 😜

E-Mail benutzen wir täglich und in vielen Jobs gehört es zu den Standardaktivitäten. Je öfter wir E-Mails empfangen und versenden, umso nachlässiger werden wir aber auch – schließlich ist es Routine.

Da wird schnell mal auf Anhänge geklickt, weil der Absender vertrauenswürdig wirkt oder wir schauen gar nicht mehr auf die große Empfängerliste, wenn wir auf E-Mails antworten und vielleicht sogar interne Dokumente anhängen. Die gelangen dann möglicherweise in falsche Hände. Das ist in der Hektik des Alltags schnell passiert, aber meistens nicht mehr zu reparieren. Was weg ist, ist weg. Das Zurückholen von Nachrichten (manche E-Mail-CLients bieten diese Funktion an), mag in manchen Fällen funktionieren, im Regelfall ist darauf kein Verlass.

E-Mails sind praktisch, bieten aber viel Gefahrenpotential, weswegen man E-Mails niemals einfach nebenbei schreiben sollte, insbesondere, wenn sie vertraulichen Inhalt haben. Die Auswahl der Adressfelder (AN, CC, BCC) sollte überlegt erfolgen und auch das Anhängen von Dokumenten bedarf einer gewissen Umsicht.

Wie geht Ihr mit E-Mails im Unternehmen um? Prüft Ihr die Empfängerliste, wenn ihr auf eine E-Mail mit Verteiler antwortet? Nutzt Ihr die Adressfelder überlegt?
Schreibt mir gern in den Kommentaren Eure Erfahrungen.