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Selbstständigkeit und die Sozialversicherung

„Das Urteil markiert eher einen Trend, denn einen Wendepunkt: Ende Juni hat das Bundessozialgericht (BSG) entschieden (Aktenzeichen: B 12 R 4/20 R ), dass Gesellschafter-Geschäftsführer einer Anwaltskanzlei als abhängig beschäftigt gelten können und unter Umständen sozialversicherungspflichtig sind. Gleiches gilt auch für selbstständige Ärzte, Architekten oder Steuerberater. In einer früheren Entscheidung hatte sich das Bundessozialgericht schon zu einer GmbH von Steuerberatern geäußert.“

Selbständigkeit wird in Deutschland langsam zur Existenzbedrohung. Die Haftungsfallen werden immer breiter aufgestellt und bedrohen insbesondere kleine und mittlere Firmen substantiell.

Durch Fehler in der vertraglichen Gestaltung können Gesellschafter-Geschäftsführer sozialversicherungspflichtig werden. Das kann schnell mal 100.000€ Nachzahlung pro GF bedeuten. In einer Sozietät oder Praxis mit 5 Teilhabern also mal schlappe 500.000€ für 4 Jahre. Da muss das Geschäft schon außerordentlich gut laufen, wenn man das mal als Sonderposten verkraftet.

Dass da oft genug viele andere Arbeitsverhältnisse auch noch dranhängen, scheint nicht zu zählen.

Auf diese Weise machen wir Deutschland auch kaputt. Mir treibt es die Zornesröte ins Gesicht.

Artikel hinter Bezahlschranke (leider)

https://www.spiegel.de/karriere/scheinselbststaendigkeit-um-die-100-000-euro-an-nachzahlungen-ich-kann-das-alles-nicht-fassen-a-5f93021e-64d3-437b-9fab-04db14b6fe7c?sara_ecid=soci_upd_KsBF0AFjflf0DZCxpPYDCQgO1dEMph