Ich schreibe ein Buch. Und natürlich habe ich das Tooling dafür zu einem eigenen kleinen Projekt gemacht.

Hier ist, wie der IT-Survival-Guide technisch entsteht – für alle, die sowas interessiert:

Eine Quelle. Drei Ausgaben.

Alle Kapitel sind schlichte Markdown-Dateien in einem Git-Repository. Daraus werden automatisch drei Formate gebaut:

→ Eine Website (MkDocs mit Material Theme) → Ein druckfertiges PDF (Pandoc + XeLaTeX) → Ein EPUB

Ein make deploy-all reicht, um alles zu bauen und auf den Server zu schieben.

Was mich selbst überrascht hat:

Der kniffligste Teil war nicht der Inhalt – sondern die Anhang-Nummerierung im PDF. LaTeX und MkDocs handhaben das komplett unterschiedlich. Die Lösung: ein eigener Lua-Filter für Pandoc, der Anhang-Header automatisch in „Anhang A", „Anhang B" usw. umbenennt.

Klein. Nerdig. Hat mich zwei Stunden gekostet. Jetzt läuft es einfach.

Was ich mir dabei bewusst gespart habe:

Kein CMS. Kein Headless-WordPress. Keine Google Fonts (DSGVO). Kein JavaScript-Framework. Die Website lädt in unter einer Sekunde – weil da schlicht nichts ist, was laden müsste.

Was ich gelernt habe:

Für ein Buchprojekt dieser Größe ist „Write once, publish everywhere" mit Markdown + Pandoc + MkDocs erstaunlich leistungsfähig. Und deutlich wartungsärmer als jede Alternative, die ich vorher probiert habe.

Den Link zum Guide gibt es im ersten Kommentar. 👇

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